Stefan Prinz

Stefan Prinz

Als Wahloffenbacher erfreue ich mich seit nun mehr als acht Jahren an der Atmosphäre hier, die ich als “Jetzt- erst-Recht”-Aufbruchsstimmung mit  einer Prise Melancholie und Hemdsärmlichkeit empfinde. Hier bekommt jeder eine Chance zum Einstieg und jeder eine Chance zum Mitmachen. 

Genau an diesen Punkten sehe ich die Einladung für Bürger zum Mitmachen und sich Einbringen. Als Mitglied der “Denk-selbst-Partei” möchte ich mehr Menschen bewegen, diese Räume für sich zu nutzen und weitere einzufordern. 

Denn bewiesen ist schon jetzt: Der Schwarm entscheidet besser und trifft die nachhaltigeren Entscheidungen. Man sieht das am Beispiel Wikipedia: Es ist dezentral und hat schon seit Jahren die bisher existierenden Enzyklopädien geschlagen, die nur von wenigen Autoren geschriebenen worden sind.

Auch die Schweiz agiert sehr basisdemokratisch und freut sich über über einen hohen Lebensstandard.  So kann auch lokal mehr erreicht werden. Lasst die Offenbacher einladen, mitzumachen. Bieten wir mehr Angebote sich für die Stadt einzubringen.

Ich bin überzeugt, dass informierte und engagierte Bürger am besten wissen, was für ihre Stadt gut ist und was zu tun ist. Auch Abstimmungen mit den Füßen zeigen, was die Menschen wollen: Ein Beispiel sind die Frankfurter Stadtviertel  Bornheim oder das Nordend, sie sind sehr beliebt und historisch gewachsen. Zentral visionäre Viertel dagegen wie die Gropiusstadt oder die Ernst May Siedlung sind dies eher nicht, und ‘selbsternannte’  Architekturvisionen wie das Massa Park-Haus oder das technische Rathaus in Frankfurt werden weggeräumt. Der freitägliche Friedberger Markt in Frankfurt schlägt jedes vom Stadtmarketing organisierte Event an der Hauptwache, und in Offenbach zieht unser Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz auch Besucher aus der weiteren Umgebung an. 

Immer wieder zeigt sich hier: der Bürger freut sich eher über von ihm organisch kreierte Viertel oder selbst geschaffene Initiativen.  
Liebe Offenbacher, Ihre Ideen werden für eine lebenswertere Stadt sorgen. Da bin ich sicher und mit diesem Ziel engagiere ich mich.